Donnerstag, 23. Oktober 2014

Top Ten Thursday #1

Heute bin ich zum ersten Mal mit dabei beim Top Ten Thursday, bei dem es darum geht, Buchlisten zu vorgegebenen Fragen zusammenzustellen:

präsentiert von Steffis Bücher Bloggeria

10 Bücher, deren Ende du gerne umschreiben würdest

Wie offenbar den meisten anderen auch, fiel es mir recht schwer, genügend Bücher zu finden, auf die dies zutrifft. Letztendlich sind es bei mir auch nur vier geworden. Achtung Spoiler: Wer die Bücher noch lesen will, sollte die jeweilige Begründung besser nicht anschauen! ;)

https://www.goodreads.com/book/show/23101649-die-mechanik-des-herzens


Mathias Malzieu: Die Mechanik des Herzens
Das Ende fand ich sehr traurig und sinnlos - die Charaktere sind so weit gekommen, und dann verlässt Acacia Jack endgültig wegen etwas, das er gar nicht zu verantworten hat - und er unternimmt nicht mal den Versuch, die Dinge klar zustellen. Das Ende wirkt damit viel zu abrupt und erzwungen.



https://www.goodreads.com/book/show/21845550-krieg-der-s-nger


Robert Löhr: Krieg der Sänger
Das ganze Buch gefiel mir schon nicht besonders, aber der Schluss, in dem alle großen Sänger sich auf der Wartburg verschanzen und gegen den Burgherrn Hermann kämpfen, ist einfach nur possenhaft. Und am Ende, nachdem so viele gestorben sind, bleibt alles konsequenzenlos.



https://www.goodreads.com/book/show/445761.Resurrection?ac=1
 Paul S. Kemp: Ressurrection
Das Ende der "War of the Spider Queen"-Reihe, die übrigens sehr lesenswert ist, nicht nur für Fans des Dungeons&Dragons-Settings der Vergessenen Reiche.
Eigentlich ist es das Ende, das der Reihe gebührt. So gut wie alle sterben, außer denjenigen, die man am wenigsten gemocht hat. Denn am Ende geht der Plan der "Spinnenkönigin" Lolth auf, und zu ihr passt einfach, dass alles anders kommt, als man es gerne hätte, sie ist schließlich eine Göttin des Chaos. Dennoch fand ich es sehr unbefriedigend, so weit mit den "Helden" gekommen zu sein, und sie dann alle tot darnieder liegen zu sehen.

https://www.goodreads.com/book/show/21894360-nullzeit


Julia Zeh: Nullzeit
Auch hier wieder: Das gesamte Geschehen der Handlung bleibt am Ende konsequenzenlos. Jola versucht Theo umzubringen, und am Ende heiraten sie dann doch noch. Hier hat einfach keine Entwicklung stattgefunden, man kommt sich nach dem Lesen einfach "leer" vor, weil man dann doch wieder quasi am Anfang steht.

Kommentare:

  1. Huhu (:

    Ich kenne leider gar keins deiner Bücher, also kann ich eigentlich nicht sehr viel dazu sagen (:
    Deine Begründungen kann ich jedoch total nachvollziehen, ich denke, mir würde es genauso gehen.

    Liebe Grüße, Anna (:

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  2. Irgendwie stirbt hier jeder am Ende bei dir :D
    Kenne ebenfalls keines der Bücher, aber vom Cover würde ich "Der Krieg der Sänger" direkt einsacken ;)

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    1. Kanns nicht unbedingt empfehlen, fand es nicht gerade spannend, aber ich werde mit Löhr auch nicht wirklich warm ;)

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  3. Sorry, ich seh den Post jetzt erst. Zu Die Mechanik des Herzens hab ich ja so ne Theorie. Ich glaube Acacia hat Jack nie wirklich geliebt, zumindest nicht auf diese eine Weise. Jack hingegen hat sich unerbittlich in seine Liebe zu ihr hineingesteigert. Irgendwie konnte das nicht gut enden. Ich mag das Buch trotzdem total gerne. Inzwischen gibt es die Geschichte als Animationsfilm, den ich mir unbedingt ansehen muss :-)

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    1. Ich will das gar nicht mal bestreiten, aber dennoch hängt der Leser am Ende ziemlich in der Luft, da Jack (der ja unbestreitbar unendlich verliebt ist) einfach nichts unternimmt, um die wieder zu bekommen, dabei müsste er ihr doch nur erklären, was mit ihm passiert ist. Er konnte ja schließlich wirklich nichts dafür, dass er für tot gehalten wurde ;)

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