Donnerstag, 6. Februar 2014

Lesen gefährdet die Dummheit...

Franz Kafka hat einmal in einem Brief geschrieben "Ein Buch muss die Axt für das gefrorene Meer in uns sein." Was er damit meinte, war, dass Bücher dann lesenswert sind, wenn sie uns wach rütteln, wenn sie unseren Horizont erweitern und unsere "gefrorene" Seele beflügeln. Nicht viele Bücher schaffen so etwas, aber dafür sind dies Werke, die man nie wieder vergisst. Kennt ihr ein Buch, das ihr gelesen habt, und daraufhin nicht mehr der oder die Gleiche wart? Dass ihr plötzlich einen anderen Blick auf das Leben hattet? Wer das Gefühl kennt, der weiß, was Kafka meinte. Leider gibt es nur wenige solcher Bücher, und noch dazu sind es für jeden von uns andere. Nicht jedes Buch muss eine solche Wirkung haben, um gut, spannend, unterhaltsam zu sein. Aber umso schöner ist es, wenn man (wieder) ein solches gefunden hat. Die Zahl der Bücher, die man in einem Leben lesen kann, ist ja leider verschwindend gering...

Nun denn, lasst uns also das schlechte Wetter nutzen und dem gefrorenen Meere zu Leibe rücken!
Vielleicht bringt euch folgendes Foto in Stimmung, das bei einer ebensolchen Gelegenheit entstanden ist...




Übrigens habe ich heute ein neues Wort gelernt, das gut in diesen Zusammenhang passt:
Bibliobibuli, diejenigen, die zu viel lesen. Ich glaube zwar nicht, dass das der Fall sein kann, aber nun weiß ich zumindest, dass ein ein Wort dafür gibt ;-)

Also los, schnappt euch ein gutes Buch, zündet euch eine Kerze oder den Kamin an, macht es euch auf der Couch gemütlich und lest euch Risse in die erstarrte Seele, anstatt vor der Glotze oder dem Bildschirm zu hängen :-)

1 Kommentar:

  1. "lest euch Risse in die erstarrte Seele".

    Verdammt, ja!

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